Einfacharbeitnehmer sind belastenden Arbeitsanforderungen ausgesetzt, wie der Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ausweist. Allerdings fehlen in Unternehmen für diese Zielgruppe häufig spezifische Schutzmaßnahmen. Die Folge: Viele Einfacharbeitnehmer sind von körperlichen und psychischen Belastungen betroffen und bei deren Bewältigung auf sich allein gestellt.
2023 war das bis dahin heißeste Jahr in Deutschland. 2024 war noch wärmer und auch 2025 verspricht hohe Temperaturen. Gerade jetzt in den Sommermonaten heißt es, die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen. Dies gilt nicht nur für die Beschäftigten, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Auch in den Werkshallen und Büros erreichen die Temperaturen oft kritische Werte. Wesentliche Gegenmaßnahmen: Flexibilität und Eigenverantwortung!
Büroarbeitsplätze sollten immer wieder in einer Gesamtschau geprüft werden, insbesondere nach Veränderungen. Prüfen Sie, ob die Räume noch den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten förderlich sind.
Viele Beschäftigte arbeiten zumindest gelegentlich in Fernzügen und erledigen per Laptop, Tablet oder Mobiltelefon berufliche Aufgaben. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einer Studie untersucht, welche gesundheitlichen Wirkungen diese Form mobiler Arbeit haben kann, und daraus Gestaltungsempfehlungen abgeleitet.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Belastung und Beanspruchung.